Heute habe ich mir wieder einmal spontan eine Flasche aus den Regalen gegriffen, da ich den Insel Gin vom Hofgut Mariannenaue zwar irgendwann einmal geöffnet hatte, aber bisher noch nichts über den Gin geschrieben habe.
Wie wählt ihr eigentlich aus, welchen Gin ihr als nächstes trinkt?
Hintergrund und Geschichte
Schloss Reinhartshausen ist ein Weingut im Rheingau mit jahrhundertelanger Tradition. Zum Weingut gehört auch die Insel Mariannenaue, die mitten im Rhein liegt. Von dort stammen die handgepflückten Wildkräuter für den Insel Gin und so erklärt sich natürlich auch der Name des Gins. Als Besonderheit wird er mit schlosseigenem Riesling destilliert und reift auch in leeren Rieslingfächern nach. Ansonsten hüllt man sich über die Zutaten in Schweigen und es finden sich auch keine weiteren Informationen über den Gin.
Da heißt es also: Flasche öffnen und probieren!

Nosing, Tasting und Gin Tonic
Ich finde, der Gin riecht und schmeckt tatsächlich etwas nach Wein(trauben). Definitiv ist da eine deutliche fruchtige Note, neben verschiedenen kräuterigen Aromen. Aber ich muss zugeben, ich tue mich hier sowohl beim Nosing als auch bei der puren Verkostung schwer, genauere Details zu erraten. Auf jeden Fall hat er ein recht kräftiges und eigenes Geschmacksprofil.
Auch im Gin Tonic mit Fever Tree Indian bleibt der Gin geschmacklich deutlich präsent. Ebenso funktioniert das Thomas Henry Botanical Tonic für mich hier wirklich gut. Mit dem ganz normalen Schweppes Indian hingegen wird es mir persönlich fast zu fruchtig.
Immer wieder spannend, wie welches Tonic bei einem Gin unterschiedliche Noten hervorhebt!
Fazit: Insel Gin
Ich hätte gerne etwas genauer gewusst, welche Botanicals beim Insel Gin verwendet werden. Aber auch ohne dieses Wissen (oder gerade deswegen?) ist er definitiv ein spannendes Geschmackserlebnis, sowohl pur als auch im Gin Tonic. Somit zeigt sich wieder einmal, dass (viele) Winzer auch wirklich guten Gin machen!
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