Heute geht es wieder einmal an die Mosel mit dem ganz neuen Wild Orange Gin von Ginheimer. Ihr wisst ja, bei Orangen-Gin kann ich nur selten wiederstehen!
Hintergrund und Geschichte
Die Ginheimer Destillery befindet sich in Kinheim an der Mosel. Dort führen Silvia und Thomas den Echternacher Hof und brennen ihren Mosel Dry Gin. Zwei Sorten habe ich hier auf dem Blog auch schon vorstellt. Bei der Ankündigung ihres neuen Gins mit Blutorange und Grapefruit habe ich daher nicht lange gezögert und direkt bestellt.
Als die Flasche dann ankam, ist mir natürlich erst einmal die leuchtend orange Farbe aufgefallen. Irgendwie sind bunte Sommer-Gins gerade scheinbar besonders beliebt. Bei Ginheimer kommt die Färbung aber rein von den Orangen, die lange im Gin mazeriert werden – es wird also kein künstlicher Farbstoff verwendet. Daher steht auf dem Rücketikett auch ein Hinweis, dass sich die Farbe ändern kann, sollte der Gin zu viel Sonnenlicht ausgesetzt sein.

Nosing, Tasting und Gin Tonic
Im Nosing riecht er direkt sehr intensiv nach Orange. Alles andere hätte mich auch enttäuscht. Pur schmeckt er zunächst auch extrem orangig, aber dann kommt im Abgang eine sehr herbe, fast bittere Note, die mir leider weniger gut gefällt. Der Gin hat kräftige 47% Alkoholgehalt, aber ich ordne diesen Nachgeschmack eigentlich nicht als alkoholische Schärfe ein. So recht weiß ich nicht, was das sein könnte.
Die Empfehlung für den Gin Tonic lautet auf Mediterranean Tonic, also probiere ich direkt mit Fever Tree aus der blauen Dose. Und das ist in der Tat direkt eine äußerst schmackhafte Mischung. Sommerlich, fruchtig, nicht zu süß – und der bittere Nachgeschmack ist auch weg. Sogar noch etwas “süffiger” wird es mit dem Thomas Henry Botanical Tonic, welches einen leichten Kräutergeschmack in den Drink bringt. Normales Schweppes Tonic oder gar Schweppes Dry nehmen die Fruchtigkeit dann ein bisschen zurück und machen den Gin Tonic etwas herber – aber auch gut!
Fazit: Ginheimer Wild Orange
Bisher konnte mich jeder Ginheimer Gin überzeugen – und der Wild Orange setzt diese Serie fort, auf jeden Fall im Gin Tonic. Hier macht er sich richtig gut, auch mit unterschiedlichen Mixern. Ich fürchte nur, die Flasche wird den Sommer nicht überstehen!
Unbezahlte Werbung, Produkt selbst erworben.
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