Vor kurzem habe ich aus der Sammlungsauflösung eines Bekannten einige bereits geöffnete Flaschen übernommen. Zu denen möchte ich natürlich nun auch zeitnah etwas schreiben. Darunter war auch der Freigänger London Dry Gin.
Hintergrund und Geschichte
Der Freigänger Gin entstand im Jahr 2022 in Zusammenarbeit von Sebastian Engel von Droge15 mit drei Gin-Influencern. Der Gin enthält Wacholder, Wermut, Weintraube, Anis sowie acht weitere Botanicals, die nicht verraten wurden. Er war allerdings nur eine temporäre Auflage und ist inzwischen überall vergriffen. Da ich die Gins von Droge15 sehr schätze, freue ich mich, verspätet nun doch noch zu probieren.

Es gab verschiedene Etiketten mit dem jeweiligen Konterfei eines der Beteiligten. “Lünen Lars” bezieht sich auf _Larsen_23.
Nosing, Tasting und Gin Tonic
Im Nosing ist da eine kräftige Wacholdernote, schön eingerahmt von weiteren kräuterigen Noten. Auch pur schmeckt er schön kräftig, ist aber trotz seiner 44% auch gut pur zu genießen. Ich bin ja keine Wermut-Trinkerin, bin mir also nicht ganz sicher, was ich da schmecke. Aber auf jeden Fall schmeckt er mir gut. Auch der Anis ist nicht zu präsent.
Im Gin Tonic mit Fever Tree Indian spielt er weiter seine Stärke und seinen ganz eigenen Geschmack aus. Fever Tree Mediterranean macht die Mischung etwas milder, passt aber auch gut. Und auch schlichtes Schweppes Tonic funktioniert einwandfrei. Der Gin zeigt sich somit sehr gut kombinierbar.
Fazit: Freigänger London Dry Gin
Ich bin, wie oben bereits festgestellt, etwas spät dran. Hätte ich den Freigänger Gin mal damals beim Erscheinen probiert, dann hätte ich mir sicherlich das eine oder andere Fläschchen gebunkert. So wird aber nun eben diese eine Flasche besonders genossen.
Unbezahlte Werbung, Produkt selbst erworben.
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