Bei mir gibt es keinen Dry January. Stattdessen starte ich mit einem weiteren Gin aus Südafrika im Glas: Kaleido Gin mit Holunderblüte und Honig.
Hintergrund und Geschichte
Die Homepage zu Kaleido Gin funktioniert nicht mehr, das letzte instagram-Posting ist aus September 2021. Wie bei so einigen anderen Gins aus Südafrika lässt sich somit nur schwer sagen, ob dieser Gin noch produziert wird. Ursprünglich war Kaleido wohl eine Marke der Craft Link Distillery in Johannesburg, wo auch Ginologist seine Wurzeln hat.
Neben Wacholder enthält er Honig, Holunderblüte und Granatapfel als Botanicals.

Nosing, Tasting und Gin Tonic
Im Nosing zeigt er sich fruchtig und gleichzeitig süß. Eigentlich nicht unbedingt meine bevorzugte Geschmacksrichtung, aber der Duft macht auch neugierig. Pur empfinde ich ihn für mein persönlicher Empfinden dann aber tatsächlich als zu süß. Zumindest für einen Gin, denn an sich ist der zartsüße Geschmack durchaus interessant und der Gin legt sich fein auf Zunge und Gaumen.
Und man muss ja auch nicht pur trinken. Im Gin Tonic mit dem ebenfalls aus Südafrika stammenden Barker and Quin Finest Indian Tonic Water ergibt sich eine sehr angenehme Mischung, in der die Süße des Gins und der leichtherbe Geschmack des Tonic bestens harmonieren. Aber natürlich funktioniert das auch mit einem “hiesigen” Tonic wie Fever Tree Indian oder schlichtem Schweppes Indian.
Ein aromatisiertes Tonic kann ich mir hier gar nicht vorstellen und habe es daher auch gar nicht erst probiert – oder hat jemand von euch einen besonderen Tipp, was ich als Kombination noch probieren sollte?
Fazit: Kaleido Gin
Südafrika ist einfach ein spannendes Gin-Land, das zeigt sich für mich immer wieder! Der Kaleido Gin trifft mit seiner fruchtigen Süße pur zwar nicht so ganz meinen Geschmack, aber mit einem Indian Tonic finde ich ihn wirklich gut und freue mich somit auf den Rest der Flasche!
Unbezahlte Werbung, Produkt selbst erworben.
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