Heute geht es gedanklich wieder einmal auf weite Reise, denn ich habe den Gin’Ca aus Peru im Glas.
Hintergrund und Geschichte
Peru ist sicherlich nicht das erste Land, an das man beim Thema Gin denkt. In meiner wirklich großen Sammlung ist dieses Land auch nur sehr, sehr spärlich vertreten. Gin’Ca ist einer davon.
Der Name ist natürlich ein Wortspiel aus Gin und Inka und greift somit die Geschichte Perus auf. Gebrannt wird er folgerichtig in The Inca Distillery (ebenso wie der Amazonian Gin). Auf der Homepage finden sich detaillierte Informationen zu den verwendeten Botanicals: Wacholder, schwarzer Pfeffer, Rosmarin, Weinraute, Zitronenverbene, peruanischer Pfeffer, zweierlei Limetten und Tangelo (ebenfalls eine Zitrusfrucht). Bis auf den Wacholder kommen alle Zutaten aus Peru. Der Basisalkohol wird aus Zuckerrohr gebrannt.

Nosing, Tasting und Gin Tonic
Im Nosing macht er auf mich zunächst einen sehr fruchtigen, leicht “schnapsigen” Eindruck. Pur kommen dann aber neben den Zitrusfrüchten auch eine ordentliche Ladung Gewürze zum Tragen und der Gin entwickelt sich so durchaus spannend am Gaumen.
Im Gin Tonic mit Fever Tree Indian ergibt sich eine interessante Mischung. Einerseits fruchtig-frisch, aber auch würzig, etwas scharf und insgesamt relativ herb. Mit Thomas Henry gefällt mir der Gin noch eine Spur besser, hier ist der herbe Beigeschmack nun weg und der Drink wieder hauptsächlich fruchtig.
Ich würde hier auch wieder einmal bei einem klassischen Indian Tonic bleiben. Oder zumindest habe ich spontan keine Idee, welcher ausgefallene Mixer hier noch gut passen könnte – wie immer freue ich mich aber über eure Anregungen und Erfahrungen in den Kommentaren!
Fazit: Gin’Ca Peruvian Distilled Gin
Wer auf der Suche nach einem Gin aus Südamerika ist, kann dem Gin’Ca auf jeden Fall mal eine Chance geben. Ich bin noch nicht komplett überzeugt, aber irgendetwas Ungewöhnliches hat dieser Gin auf jeden Fall und somit bin ich froh, ihn endlich einmal verkostet zu haben.
Unbezahlte Werbung, Produkt selbst erworben.
Schreibe einen Kommentar