Der beinahe ausgetrocknete Rhein macht zurzeit Schlagzeilen – zum Glück trocknen meine Ginvorräte so schnell nicht aus. Heute habe ich spontan den Gjito Niederrhein Dry Gin aus dem Regal gezogen.
Hintergrund und Geschichte
Die Homepage gibt nicht allzuviele Details preis. “Die Gründer” halten sich sehr bedeckt, was ihre Personen und die Story hinter Gjito angeht. Meine Flasche steht schon seit einigen Jahren im Regal und ist mit diesem Etikett auch nicht mehr im Gjito-Shop zu finden.

Die jetzige Website weist im Impressum auch nicht mehr den ursprünglichen Macher Marco Krüger aus, der bei meiner Flasche noch auf dem Etikett steht. Der Dry Gin mit 44% wurde und wird in Deutschland hergestellt und wenn die Rezeptur sich nicht grundlegend verändert hat, enthält er Wacholder, Zitrusfrüchte, Koriander und Pfeffer. Heute gibt es drei Varianten Gin: Zitrone (der wohl meiner alten Version entspricht), Orange und Gurke.
Nosing, Tasting und Gin Tonic
Im Nosing kann ich auf jeden Fall direkt die Zitrusfrüchte bestätigen. Auch pur schmeckt der Gin intensiv nach Zitrone. Koriander und Pfeffer kann ich mit gutem Willen erahnen, auf jeden Fall ist da auch eine gewisse Würze neben den Zitrusnoten.
Im Gin Tonic mit Thomas Henry macht er sich sehr gut. Klassisch-zitrisch, schon erfrischend! In Kombination mit Fever Tree Mediterranean hingegen wird es für mich schon zu süß. Daher probiere ich noch eine Mischung mit dem Schweppes Dry Tonic. Da kommt dann aber eine ziemlich bittere Note zum Tragen, die mir nicht so zusagt. Der erste Versuch mit Thomas Henry war mir am liebsten.
Fazit: Gjito Gin
Mit der klaren Zitrusnote und 25 Euro für 0,5 Liter ist Gjito ein durchaus interessanter Einsteiger-Gin. Meine Flasche war im Regal ziemlich in den Hintergrund gerückt, aber ich freue mich, dass ich diesen Gin nun geöffnet und ihm eine Chance gegeben habe. Die Variante Orange würde mich nun tatsächlich auch noch interessieren – mal sehen!
Unbezahlte Werbung, Produkt selbst erworben.
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