Heute stelle ich euch einen weiteren Gin aus Südafrika vor, den Solo Aviator Gin.
Hintergrund und Geschichte
Der Gin wird beziehungsweise wurde von Natures Own Beverages hergestellt, zu denen auch einige andere Gin-Marken gehören. Da er auf deren Seite allerdings gar nicht mehr gelistet ist und der letzte instagram Beitrag aus dem Jahr 2022 stammt, bin ich nicht sicher, ob die Produktion vielleicht eingestellt wurde.
Über Herstellung und Inhalt finden sich nur spärliche Informationen, die Rede ist von Kiefer- und Zitrusnoten. Auch Koriander, Angelikawurzel, Cassiarinde und Orangenschalen habe ich als mögliche Botanicals herausgefunden. Der Name soll eine Anspielung auf die Romantik eines einsamen Fliegers, der einen Sundowner genießt, sein.

Nosing, Tasting und Gin Tonic
Im Nosing zeigt sich direkt eine deutliche Zitrusnote, der Gin riecht angenehm frisch. Pur setzt sich dieser erste Eindruck fort. Viel Zitrus, aber auch schön eingerahmt von weiteren würzigen Noten.
Für den ersten Gin Tonic greife ich zum südafrikanischen Barker and Quin Finest Indian Tonic. Das betont die Zitrusnoten noch stärker – für meinen Geschmack ist der Drink nun fast schon zu zitruslastig. Nicht ganz so zitrus-intensiv, aber doch immer noch sehr deutlich wird es in einer Kombination mit Thomas Henry. Also doch lieber kein Indian Tonic? Tatsächlich gefällt mir der Gin mit Fever Tree Mediterranean dann deutlich besser. Noch milder wird die Mischung mit dem Thomas Henry Botanical Tonic. Hier kommt mir nun aber der Gin geschmacklich zu wenig zum tragen.
Mein Best Serve bleibt also bis zu weiteren Versuchen das Fever Tree Mediterranean. Oder habt ihr andere Empfehlungen, die ich unbedingt ausprobieren sollte? Dann lasst mir gerne einen Kommentar da!
Fazit: Solo Aviator Gin
Der Solo Aviator Gin schafft es zwar nicht in meine Top-Auswahl südafrikanischer Gins, aber mit dem passenden Tonic Water ist er definitiv ein schöner Sundowner – auch wenn ich dafür definitiv auf dem Boden bleiben werde!
Unbezahlte Werbung, Produkt selbst erworben.
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