Heute stelle ich euch wieder zwei Gins aus Südafrika vor: Primos Gin in den Varianten Crisp Citron und Arandano Blueberry.
Hintergrund und Geschichte
Die Homepage von Primos Gin scheint aktuell down zu sein. Ob es den Hersteller noch gibt, kann ich also aktuell nicht genau sagen. Das letzte Instagram-Posting ist aus Dezember 2024. Ein offizielles Statement bezüglich einer Schließung konnte ich nicht finden, aber auch die deutschen Online-Händler scheinen nur noch Restbestände abzuverkaufen.
Marnus und Rossouw Kruger sind Cousins. Primos ist das spanische Wort für Cousins. Die beiden sind auf benachbarten Zitrusfarmen aufgewachsen, wo ihre Familien seit Jahrzehnten die Kunst perfektionieren, Zitrusfrüchte wie Grapefruit, Orangen und Zitronen anzubauen. Und nun brennen sie auch Gin. Das Besondere daran ist, dass sie ihren Basisalkohol aus Zitrusfrüchten gewinnen.
Der Crisp Citron Gin ist dementsprechend ein sehr zitrusbesonder Gin, während der Arandano Blueberry noch Blaubeere und Rhabarber mit ins Glas bringt.

Nosing, Tasting und Gin Tonic
Der Crisp Citron Gin ist im Nosing noch eher unauffällig mit einer nur leichten Zitrusnote. Pur schmeckt der Alkohol leider ein bisschen durch, man sollte ihn einen Moment atmen lassen, dann wird er besser. Mit Thomas Henry ergibt sich ein unaufgeregter Gin Tonic mit angenehmer Zitrusnote.
Der hellblau eingefärbte Arandano Blueberry Gin ist im Nosing ähnlich unspektakulär. Pur schmeckt er leider etwas sprittig. Im Gin Tonic – wieder mit Thomas Henry Tonic Water – ist er in Ordnung, begeistert mich aber leider auch nicht richtig.
Fazit: Primos Gin
Aus Südafrika kommen viele großartige Gins. Die beiden Varianten von Primos Gin konnten mich leider nicht so richtig überzeugen. Für mich sind sie bestenfalls solide, gehören aber nicht zu den herausragenden südafrikanischen Gins.
Unbezahlte Werbung, Produkte selbst erworben.
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