Heute habe ich einen Gin im Glas, der optisch recht unauffällig daher kommt. Ich kaufe ja schon gelegentlich Gin aufgrund der Optik – da wäre der Pinkster Gin wohl eher nicht im Einkaufswagen gelandet.
Hintergrund und Geschichte
Stephen Marsh ist der Gründer von Pinkster Gin. Er mag weder Wein noch Bier und fing irgendwann an, selbst mit Spirituosen zu experimentieren. Nach vielen Versuchen landete er so bei der Himbeere als Hauptzutat. Es gelang ihm, G&J Distillers für seine Rezeptur zu gewinnen. Hier wird der Gin aus nur fünf Botanicals gebrannt, und schließlich mit drei weiteren Zutaten, darunter den Himbeeren, mazeriert.
Der Gin steht nun wirklich schon lange bei mir im Regal, vor einigen Jahren hatte ich ihn im Rahmen eines Himbeer-Gin-Vergleiches geöffnet. Damals hat er mir nicht so zugesagt – ob das heute besser ist?

Nosing, Tasting und Gin Tonic
Im Nosing kommt er schon direkt recht beerig-fruchtig-süß daher. Aber ich finde ihn nicht zu penetrant im Geruch, mein Interesse kann er schon wecken. Pur schmeckt er im ersten Moment zwar noch beerig-süß, aber schnell machen sich auch würzige Noten bemerkbar.
Im Gin Tonic mit Thomas Henry bestätigt sich mein Eindruck vom ersten Test, hier kann er durchaus überzeugen. Ein dezent fruchtiger Sommer-Drink. Mit normalem Schweppes schmeckt er mir dann sogar noch besser, hiermit wird es irgendwie noch einmal frischer.
Fazit: Pinkster Gin
Ich finde es recht spannend, einen Gin nach einigen Jahren noch einmal zu verkosten und meine Meinung von damals und heute zu vergleichen. Beim Pinkster Gin hat sie sich nicht groß verändert, pur finde ich ihn heute vielleicht etwas besser als beim ersten Versuch. Im Gin Tonic funktionierte er damals und tut es heute immer noch.
Unbezahlte Werbung, Produkt selbst erworben.
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